Thomas Walch
Kunstmaler

Thomas Walch wurde am 28. Dezember 1867 in Imst, Tirol, geboren.
• gestorben am 10. Dezember 1943 in Imst.

Leben:
• nach kurzer Schulzeit 1883 Lehrling beim Kirchenmaler, Fassmaler und Vergolder Ferdinand Müller, Imst
• 1886 Geselle als Kirchenmaler
• 1887 Wanderung nach München zu Josef Renn
• 1888 weitere Wanderungen in Bayern
• Oktober 1890 bis März 1891 Privatschule Schmid, Reutte (auf Empfehlung Franz von Defregger)
• Oktober 1892 bis Februar 1893 Kunstgewerbeschule im Österreichischen Museum in Wien
• April 1894 Reise nach Brixen, Aufenthalt als Portraitmaler
• August 1894 Reise nach Ungarn
1895, München, Imst
1896 Ungarn, Rumänien
1897 5 Jahre Akademie in München bei Franz von Defregger
1908 Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft
1909 Ehrung durch Kaier Franz Joseph I. (Brillantnadel)
Leben in München
zweijähriger freiwilliger Einsatz als Kriegsmaler im ersten Weltkrieg
1916 Rückkehr nach Imst
Mitbegründer des Museumsvereins in Imst bzw. des Imster Heimatmuseums 1909
10. April 1923 Heirat der Lehrerin Jakobine Gfall, die im Selbstverlag Reproduktionen seiner patriotischen Bilder als Postkarten druckte. 50 Werke, bis 1938 der Druck verboten wurde.
1921 Ehrenbürger von Imst
• um 1926: Gründung eines Verlages
um 1938: Anschaffung eines Autos durch Jakobine Gfall und Reisen durch Österreich un Deutschland
 
  Werke:
bekanntes Bild: "Verlorene Heimat Südtirol", 1921 zum ersten Mal ausgestellt
1922 Kriegerdenkmal Imst
1930 zwei Walch-Darstellungen auf dem Imster Friedhof
1930 Herz-Jesu-Bild in der Johanneskirche

weiteres:
Thomas-Walch-Brunnen in Imst, von Elmar Kopp entworfen
1993 zu Walchs 50. Todesjahr Gedächtnisausstellung in Imst
 

• Quellen: Jakobine Walch-Gfall, Der Kunstmaler Thomas Walch (Nach seinen eigenen Aufzeichnungen), in: Tiroler Heimatblätter, 39. Jahrgang, Heft 7 - 9, 1964, S. 1 - 16.
Gertrud Pfaundler-Spat, Tirol-Lexikon, Innsbruck 2005, S. 655