Das Glück des Hauses
Unter der Wandbank der Stube eines großen Bauernhofes auf dem Heideboden
sah man oft ein rätselhaftes Leuchten. Wollte man die Stelle genauer
betrachten, so verschwand plötzlich das Leuchten. Es wird überliefert,
daß an dieser Stelle ein Schatz vergraben liegt, der oft "glüht".
Es hat aber noch niemand versucht, den Schatz zu heben, denn man fürchtet,
wie es heißt, damit das Glück des Hauses zu zerstören.
Quelle:Anton Mailly , Adolf Parr und Ernst Löger, Sagen aus dem Burgenland, Wien/Leipzig 1931, Nr. 72, zit. nach Sagen aus dem Burgenland, Hrsg. Leander Petzoldt, München 1994, S. 224f.